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Ratgeber Beerdigung: Feuerbestattung - Kosten, Organisation und mehr

Alles zu Bestattungskosten und Organisation
April 9, 2018
Sarah Lange
Nachlassplanung

Das Wichtigste in Kürze:

  • In Deutschland gibt es einen Friedhofszwang, weshalb die Totenasche nicht privat aufbewahrt oder verstreut werden.
  • Für die Kremation wird eine schriftliche Willenserklärung des Toten oder seiner nächsten Angehörigen benötigt.
  • Eine Feuerbestattung kostet im Durchschnitt 6.000 Euro

Eine häufige Alternative zu der traditionellen Erdbestattung im Sarg ist die Feuerbestattung. Bei der Einäscherung wird der Verstorbene verbrannt und in Anwesenheit der Trauergesellschaft in einer Urne beigesetzt. Auch die Urnenbestattung unterliegt dem deutschen Friedhofzwang und darf deshalb nur in den wenigsten Ausnahmefällen privat aufbewahrt oder verstreut werden.

         

Anders als bei einer Erdbestattung wird eine schriftliche Willenserklärung des Toten oder seiner nächsten Angehörigen benötigt. 

   

Es ist deshalb ratsam eine solche Erklärung vorsorglich, beispielsweise in Form einer Bestattungsverfügung aufzusetzen, sollte eine Feuerbestattung erwünscht sein.

        

Kosten einer Feuerbestattung

Eine einfache Feuerbestattung kostet im Durchschnitt 6.000 ohne spätere Grabpflege. Allerdings können sich die Preise von Ort zu Ort und abhängig von Qualität und Umfang der gewünschten Leistungen massiv unterscheiden. Generell liegt die reine Grabnutzungsgebühr zwischen 350 und 2.050 Euro und ist an die Grabart und die örtlichen Friedhofsgebühren gekoppelt.

     

Variationen einer Feuerbestattung

Urnen können in einer Urnenwahlstelle, Urnenreihenstelle oder Kolumbarien beigesetzt werden. Kolumbarien sind beispielsweise Urnenwände, Urnenhallen oder Stelen. Bei allen eben erwähnten Beisetzungsarten ist es möglich, das Grab mit Blumen, Kerzen oder Erinnerungsstücken zu schmücken.

Alternativ ist auch eine anonyme Bestattung möglich, bei der die Asche des Verstorbenen auf einer Rasenfläche eines Friedhofs verstreut wird, eine Grabpflege ist in diesem Fall nicht nötig. Die Würdigung des Verstorbenen mit Grabschmuck ist jedoch nicht möglich.

Manche Friedhöfe bieten auch Gemeinschaftsgräber an, in welchen die einzelnen Grabstellen gekennzeichnet sind und es oft die Möglichkeit gibt, Blumen und Lichter aufzustellen. Die Pflege liegt in diesem Fall beim Friedhofsträger.

    

Zu allen Bestattungsarten

     

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