Vorsorge muss digital werden!

Vorsorge muss digital werden!

Afilio-Gründer und Geschäftsführer Philip Harms erklärt im Interview mit finanzen.de, warum die einfache rechtliche Vorsorge wichtig ist und wie sie digital wird.

Sarah Lange
Sarah Lange
22.01.2019
Das Wichtigste in Kürze:
  • Der Gesetzgeber bietet eine Reihe von Vorsorgemaßnahmen an, mit denen jede Privatperson ihre eigenen persönlichen Wünsche und Bedürfnisse im gesundheitlichen und privaten Kontext regeln kann.
  • Zu den wichtigsten Vorsorgedokumenten gehören Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Sorgerechtsverfügung und Testament.
  • Diese Vorsorgedokumente schützen im Ernstfall vor ungewollten medizinischen Maßnahmen, halten Vertrauenspersonen fest und individuelle Wünsche bezüglich der eigenen medizinischen Behandlung auch im Pflegefall. Darüber hinaus kann man Vorkehrungen für die Bestattung und deren Finanzierung treffen.

Sich mit der eigenen Vorsorge auseinanderzusetzen, fällt vielen Menschen schwer, denn wer denkt schon gerne an den eigenen Tod? Dabei ist es wichtig, seine Vorsorge rechtzeitig zu regeln, um auf den Notfall vorbereitet zu sein.

Doch Vorsorge ist ein komplexes Thema. Woher sollen Menschen wissen, was alles zur Vorsorge gehört? Es gibt zwar einen Dschungel an verschiedenen Dokumenten, aber der ist oftmals mit viel Bürokratie und hohen Kosten verbunden.

Was fehlt, sind detaillierte Informationen zur rechtlichen Vorsorge, die für jeden zugänglich und verständlich sind: Welche Dokumente benötige ich? Für welche Situationen brauche ich was? Wie kann ich rechtssichere Dokumente erstellen?

Digitaler Vorsorge-Assistent

Antworten auf diese wichtigen Fragen gibt Afilio. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die private Vorsorge sicher und verständlich zu machen. Deshalb erörtert Afilio-Gründer Philip Harms im Interview mit finanzen.de, wieso rechtliche Vorsorge leichter werden muss und wie der digitale Wandel dabei helfen kann.

Tatsächlich kann das digitale Zeitalter die Lösung sein, denn Informationen lassen sich an jedem Ort und zu jeder Zeit von jedem Menschen abrufen. Damit kann die Wissenslücke zur rechtlichen Vorsorge geschlossen werden. Afilio möchte hier noch einen Schritt weitergehen und jedem die Möglichkeit geben, sich online um eine kostengünstige und verständliche Vorsorge zu kümmern.

Dafür gibt es den Vorsorge-Assistenten von Afilio. Dieser führt Einzelpersonen und Familien durch die gesamte Vorsorge und informiert, welche Maßnahmen für die individuelle Lebenssituation wichtig sind. Neben einer umfassenden Absicherung lassen sich auch Entscheidungen über medizinische Behandlung schriftlich und rechtssicher festhalten. Zusätzlich liefert der Afilio-Ratgeber Informationen zu den Arten der Pflege, Pflegebedürftigkeit und Bestattungsmöglichkeiten. Schließlich handelt es sich dabei um Themen, die vor Eintreten der eigenen Bedürftigkeit geregelt werden sollten. Das erleichtert auch pflegende Angehörige, die im Notfall keine schweren Entscheidungen treffen müssen, da Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Co. alles wichtige regeln.

Afilio begleitet Menschen bei der Vorsorge

Im Gespräch mit finanzen.de erzählt Philip Harms, warum Afilio ins Leben gerufen wurde und wie ihnen ein leichter Einstieg geboten wird. Anstatt sich durch Ankreuzformulare zu wühlen, begleitet Afilio Menschen Schritt für Schritt dabei, die eigene Vorsorge zu gestalten. Die Vorsorgedokumente sind mit Erklärungen versehen, sodass es jederzeit einen Überblick über lebensnahe Situationen gibt, in denen die Dokumente benötigt werden. Mit einer Unterschrift sind sie dann auch rechtsgültig und können auf Wunsch bei der Bundesnotarkammer hinterlegt werden.

Auch Afilio profitiert vom digitalen Wandel, denn die Vorsorgedokumente können jederzeit eingesehen und kostenlos geändert werden. Schließlich können die eigene Hochzeit oder eine bevorstehende Operation die eigene Lebenssituation ändern, sodass die Notwendigkeit besteht, die rechtliche Vorsorge den neuen Lebensumständen anzupassen.

Worauf es noch bei der Vorsorge ankommt, lesen Sie im Interview von Philip Harms mit finanzen.de.

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