Arthrose: Schmerzen durch Gelenkverschleiß

Arthrose: Schmerzen durch Gelenkverschleiß

Diagnose Arthrose? Afilio informiert über Ursachen, Symptome, Behandlungs­möglichkeiten und Ernährung bei Arthrose

Jennifer Günther
Jennifer Günther
29.08.2019
Das Wichtigste in Kürze:
  • Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung, für die es zwar Möglichkeiten zur Behandlung, derzeit jedoch keine abschließend heilende Therapie gibt.
  • Betroffenen Gelenken fehlt die schützende Knorpelschicht, Knochen reiben ungeschützt aufeinander.
  • Schmerzen treten bei Bewegung auf und führen zu zunehmenden Einschränkungen im Alltag.
  • Wenn konservative Behandlungsmethoden nicht mehr erfolgreich sind, werden operative Verfahren eingesetzt.
  • Endoprothesen können Gelenke gut ersetzen, sollten aber nicht überlastet werden.

Wenn Gelenke schmerzen, handelt es sich meist um normale Alterserscheinungen. Verschleiß entsteht durch jahrelange Belastung der Gelenke. Ob und wie sehr Gelenkverschleiß tatsächlich dauerhaft-degenerative Auswirkungen auf die Gelenkstruktur eines Menschen hat, ist von Person zu Person verschieden. Führen zunehmende Schmerzen in den Gelenken zu spürbarer Einschränkung der Lebensqualität, handelt es sich häufig nicht einfach um altersbedingten Verschleiß, sondern um Arthrose.

Was ist Arthrose?

Arthrose ist eine der häufigsten Gelenkerkrankungen, sie betrifft Stand 2019 etwa 5 Millionen Menschen in Deutschland. Da Hüfte, Knie und Schulter im Verlauf eines Lebens am meisten belastet werden, tritt Arthrose in diesen Gelenken am häufigsten auf. Dabei wird unterschieden zwischen der sogenannten primären und der sekundären Arthrose. Als primäre Arthrose werden Gelenkveränderungen oder Gelenkverschleiß ohne erkennbare, akute Auslöser bezeichnet, die sich sich durch jahrelange Fehlbelastungen eines Gelenks ausbilden. Die sekundäre Arthrosen wird durch mechanische Überlastung verursacht, etwa bei Gelenkfehlstellungen. Aber auch entzündliche Veränderungen oder Störungen des Kreislaufsystems können zur sekundären Arthrose als Folgeerscheinung beitragen.

Die häufigsten Arten der Arthrose:

  • Hüftarthrose (Coxarthrose)
  • Kniearthrose (Gonarthrose)
  • Fingerarthrose
  • Wirbelgelenkfortsatz (Facettensyndrom)
Zwei Kniegelenke im Vergleich - einmal mit gesunder Knorpelschicht, einmal ohne
Arthrose: Fehlt die Knorpelschicht im Gelenk, reiben die Knochen aufeinander. Die Folge: Starke Schmerzen.

Symptome

Arthrose äußert sich durch unspezifische Schmerzen im Gelenk, die nur bei Belastung auftreten. Das Gelenk wird heiß und erscheint in einigen Fällen auch gerötet. Nach längeren Ruhepausen spüren Betroffene Anlaufschmerzen, und das Gelenk schwillt oftmals an. Mit der Zeit nimmt der Gelenkumfang dann auch chronisch zu, denn durch die Reibung der Knochen kommt es zu Knochenveränderungen. Die Beschwerden nehmen mit fortschreitender Krankheitsdauer zu, das betroffene Gelenk versteift dabei zunehmend.

Verlauf

Der Krankheitsverlauf bei Arthrose ist in den meisten Fällen identisch: Konstante oder häufig wiederkehrende Belastung des Bewegungsapparats trägt die schützende Knorpelschicht innerhalb der Gelenke ab, und die Knochenoberflächen reiben ungeschützt aufeinander. Weil die schützende Knorpelschicht fehlt, kommt es infolge des anhaltenden Materialabriebs zu Knochenveränderungen und entzündlichen Prozessen im Gelenk.

Die ersten Anzeichen einer Arthrose treten meist während alltäglicher Bewegungen auf. In Ruhepausen erholen sich die Gelenke, und die Schmerzen lassen nach. Bei erneuter Belastung kehren sie jedoch zurück. Mit zunehmender Beschädigung der Knorpelschicht schränken Schmerzen die Mobilität im Alltag immer weiter ein. Viele Betroffene kompensieren den Schmerz, indem sie Bewegung vermeiden. Der einsetzende Bewegungsmangel jedoch sorgt dafür, dass das Gelenk versteift, und der Knorpel wird nun weniger durchblutet. Dadurch wird die seine Funktionsfähigkeit der Knorpelschicht als Stoßdämpfer im Gelenk zusätzlich eingeschränkt. Entscheidend ist es, den entstandenen Teufelskreis zu durchbrechen, auch wenn der Drang zur Belastungspause anhält. Bis heute gibt es keine nachhaltig wirksame Heilungsmethode, um abgenutzten Knorpel nachwachsen zu lassen. Deshalb gilt Arthrose als degenerative Gelenkerkrankung.

Ursachen von Arthrose

Gelenke sind zeitlebens Belastungen ausgesetzt. Beim Wandern beispielsweise ist die Belastung der Kniegelenke dreimal so hoch wie auf ebenem Untergrund – ein guter Grund, den Wanderrucksack nicht allzu vollzupacken. Hauptursachen für die Entstehung einer Arthrose sind jedoch die Kombination aus Alter und Belastung, denn im Laufe des Lebens sind die Gelenke ohnehin von natürlichem Verschleiß betroffen, mit abnehmender Fähigkeit des Körpers zur Regenerierung sind die Voraussetzungen für degenerative Prozesse in einem Gelenk geschaffen. Die primäre Arthrose ist vergleichbar mit dem allmählichen Verlust der Sehkraft, die nicht auf einen Unfall oder eine Erkrankung zurückzuführen ist. Zusätzliche Faktoren begünstigen die Entstehung einer sekundären Arthrose:

  • Fehlbelastungen
  • Übergewicht
  • Zu wenig Bewegung
  • Falsches Schuhwerk
  • Intensive sportliche Aktivitäten
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Krankheiten und Verletzungen

Vor allem präventive Maßnahmen stehen bei der Verhinderung von Arthrose im Vordergrund: Ausreichend Bewegung und Gewichtsreduktion können maßgeblich dazu beitragen, ihr Auftreten zu verhindern.

Zusätzliche Risiken

Eine weit verbreitete Belastung stellt Übergewicht dar, denn der sensible Gelenkknorpel muss bei Übergewicht noch mehr als Stoßdämpfer fungieren und reibt sich so noch schneller ab. Auch Krankheitsbilder wie Diabetes mellitus oder Arthritis, die mit chronischen Entzündungen einhergehen, können das Risiko einer Arthrose erhöhen. Häufiger betroffen als andere Berufs- und Altersgruppen sind Personen mit körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten. Unter Fehlbelastungen leiden etwa vor allem Menschen im Bau- oder Gesundheitswesen, denn belastungsintensive Tätigkeiten wie etwa bei Fliesenlegern oder Altenpflegern fördern die Ursachen von Arthrose. Gelenkbeschwerende Bewegungsabläufe wie das Hinknien, Bücken oder schweres Heben oder eine Fehlstellung der Beine wie bei X- oder O-Beinen erhöhen das Erkrankungsrisiko zusätzlich.

Diagnose und Feststellung

Zu Beginn werden im Rahmen des Anamnesegesprächs die wichtigsten Rahmenbedingungen der möglichen Erkrankung überprüft:

  • Wie lange halten die Beschwerden schon an?
  • Wie äußern sich die Beschwerden?
  • Wann treten sie auf?
  • Gibt es Familienmitglieder mit Gelenkschmerzen?

Im Anschluss prüft der Arzt den noch erhaltenen Bewegungsumfang und die Schmerzempfindlichkeit des betroffenen Gelenks überprüft um einschätzen zu können, wie weit der Gelenkverschleiß schon fortgeschritten ist. Bildgebende Verfahren wie eine Röntgenaufnahme können zusätzliche Hinweise auf den akuten Zustand des schmerzenden Gelenks liefern. Gibt es eindeutige Hinweise auf weitverbreitete Veränderungen innerhalb des Gelenks wie einen überdurchschnittlich verengten Gelenkspalt, kann die Diagnose bereits eindeutig gestellt werden. Sind die Symptome weniger spezifisch oder es geht darum, andere Erkrankungen wie eine rheumatische Gelenkentzündung auszuschließen, können Blutuntersuchungen, eine Magnetresonanztomografie oder ein ergänzendes Ultraschall sinnvoll sein. Blutuntersuchungen und Gelenkpunktionen zeigen bei Bedarf darüber hinaus weitere mögliche Entzündungsherde im Körper auf.

Arthrose und Rheuma: Verwechslungsgefahr

Zwei Krankheiten mit ähnlichen Symptomen, aber vollkommen unterschiedlichen Ursachen sind die Arthrose und die rheumatoide Arthritis, die allgemein als Rheuma bekannt ist. Vor allem die Namensähnlichkeit führt zu häufigen Verwechslungen, Arthrose jedoch ist ein schleichender Prozess und unterscheidet sich von der rheumatoiden Arthritis. Während bei Arthrose jahrelange Belastung die Knorpelschicht im Gelenk abträgt, gehen Gelenkschmerzen bei der rheumatoiden Arthritis auf eine Erkrankung des Immunsystems zurück. Geschwollene und warme Gelenke sind bei Arthritis also eine Reaktion des Körpers auf Krankheitserreger, bei Arthrose hingegen eine Folge ungeschützter Knochenbelastung. Arthrose entwickelt sich in der Regel langsam und über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Rheuma hingegen tritt schubweise auf, zwischen einzelnen Schüben gibt es immer wieder Phasen scheinbarer Beschwerdefreiheit. Ein weiterer Unterschied: Rheuma-Patienten leiden oft an klassischen Krankheitssymptomen, fühlen sich matt und abgeschlagen. Solche Erscheinungen treten bei Knorpelabbau / Arthrose hingegen nicht auf.

Behandlung und Linderung

Da Arthrose nicht heilbar ist, zielen medizinische die Maßnahmen maßgeblich darauf ab, Symptome zu lindern und das Voranschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Vielen Behandlungsmethoden fehlt jedoch bis heute der abschließende nachhaltige Wirksamkeitsnachweis - trotz weit verbreiteter Anwendung. Auch klinische Mittel wie Elektrostimulation, Ultraschall und zuletzt sogar die Arthroskopie können bis heute keine evident nachweisbare und dauerhaft wirksame Linderung für sich in Anspruch nehmen, gleiches gilt für sanfte Methoden wie Akupunktur, pflanzliche Mittel oder das Einspritzen von Hyaluronsäure.
Darum gelten vor allem Schmerzlinderung und Belastungsreduktion als Mittel der Wahl zur Behandlung von Arthrose. Eine Kombination aus Physiotherapie, Schmerzmitteln und diätischer Gewichtsreduktion gilt als derzeit zuverlässigste Behandlungsmethode. Erst wenn konservative Mittel keine hinreichende Schmerzlinderung mehr ermöglichen und der Gelenkverschleiß so weit voranschreitet, dass weitere Gelenkschäden auftreten (können), kommen chirurgische Verfahren in Frage.

Konservative Behandlungsmethoden

Im ersten Schritte geht es darum, die akute Schmerzbelastung des Patienten zu reduzieren, denn ist der Patient schmerzfrei, fällt ihm Bewegung leichter. Die Möglichkeit zur schmerzfreien Bewegung soll verhindern, dass das Gelenk durch unzureichende Mobilisierung versteift. Auch der verbliebene Gelenkknorpel profitiert von leichter Auslastung: Er wird stärker durchblutet. Allerdings sollte die Bewegung gelenkschonend sein, um Gelenk und Knorpel nicht zu überlasten. Bei Arthrose von Finger- und/oder Handgelenken kommt der Ergotherapie eine wichtige Rolle zu, in ihr lernt der oder die Betroffene, unnötige Belastungen und Bewegungen zu vermeiden und stattdessen gelenkschonende Bewegunsabläufe einzuüben.
Für Betroffene mit Kniegelenksarthrose (Gonarthrose) sind Spaziergänge in ebenem Gelände, Schwimmen und Radfahren grundsätzlich empfehlenswert, sie sorgen in der Regel für ein positiveres Verhältnis zu leichter Betätigung und unterstützen auch Bemühungen zur Gewichtsreduktion.
Auch physikalische Therapien kommen häufig zur Symptomlinderung zum Einsatz: Kälte- und Wärmebehandlungen, aber auch Elektrostimulation regen die Durchblutung an. Kälte lindert Entzündungen, Wärme lockert die Muskulatur. Auch Massagen oder Akupunktur kann der behandelnde Arzt verschreiben. Zur Wiederherstellung der Alltagsautonomie können auch Gehhilfen verschrieben werden, außerdem gibt es eine Vielzahl von Alltagshelfern, die zum Einsatz kommen, um bei Fingerarthrose

Entlasten lassen sich die Gelenke außerdem durch Hilfsmittel wie Gehstöcke (bei Knie- und Hüftarthrose) und spezielle Stifte, Greif- und Öffnungshilfen für Gläser und Flaschen (bei Fingerarthrose). Manchmal werden auch stabilisierende Schienen eingesetzt.

Operative Methoden

In akuten Fällen kann der behandelnde Arzt eine Arthroskopie in Betracht ziehen. Dabei handelt es sich um eine Gelenkspiegelung mittels Schlüssellochtechnik: Statt mit einer offenen Operation verschafft sich der Operateur Zugang zum Gelenk über einen kleinen Hautschnitt, durch den er zur Begutachtung der Gelenkstrukturen eine Kamera einführt. Die Arthroskopie ist einerseits ein Diagnoseverfahren, das in akuten Fällen eine Behandlung der Ursachen ermöglicht: Durch einen weiteren Schnitt kann der Operateur Werkzeuge ins Gelenk einführen und entzündetes Gewebe oder abgelöste Knochenfragmente aus dem Gelenk entfernen. Gewebeschäden und Infektionsrisiken sind im Vergleich zur offenen Operation deutlich geringer. Jüngere Studien weisen darauf hin, dass vor allem Patienten mit schweren bis schwersten Einschränkungen wie Knieblockaden von einer Arthroskopie profitieren.

Eine weitere Möglichkeit Eine Gelenkumstellung oder -versteifung erfolgt in einer größeren Operation und kommt für alle infrage, die unter einer Fehlstellung der Gelenke leiden. Durch Durchtrennung und Neufixierung des Knochens reiben die Seiten des Gelenks nicht mehr aufeinander und die Schmerzen verringern sich deutlich. Auch eine künstlich herbeigeführte Gelenkversteifung kann Schmerzen lindern – allerdings bedeutet sie den Verlust der Beweglichkeit.

Im äußersten Fall kann eine Endoprothese das geschädigte Gelenk ersetzen. In Deutschland werden am häufigsten künstliche Knie- und Hüftgelenke implantiert (mehr dazu in unseren Beiträgen zur Knie-OP, bzw. zur Hüft-OP). Endoprothesen können Gelenke zwar ersetzen, doch auch sie unterliegen mit der Zeit fortschreitendem Verschleiß und müssen nach mehreren Jahren in einem Folgeeingriff ausgetauscht werden. Durchschnittlich halten künstliche Gelenke etwa 15 Jahre. Dementsprechend hoch ist die Wahrscheinlichkeit weiterer Operationen bei jüngeren Menschen, weshalb die Implantation eines künstlichen Gelenks üblicherweise als ultima ratio gilt und so spät wie möglich erfolgt. Schließlich ist jede Operation ein belastender Eingriff in den Organismus und sollte vorab mit einer Patientenverfügung und einer Vorsorgevollmacht abgesichert werden.
Nicht nur das Alter des Betroffenen wird bei der Abwägung für oder gegen einen Eingriff herangezogen, sondern auch das Maß der Einschränkung der Lebensqualität des Betroffenen - Je geringer die Einschränkung, desto später der Eingriff.

Arthrose und Ernährung - das können Betroffene selbst tun

Abseits medizinischer Maßnahmen können Betroffene vor allem eines tun: Ihre Ernährung kontrollieren und ggf. umstellen. In den allermeisten Fällen ist das mit ausdrücklicher Unterstützung des eigenen Hausarztes möglich. Vor allem zwei Aspekte stehen dabei im Vordergrund. 1. Gewichtsreduktion, 2. Abbau von Entzündungsherden in den Gelenken.

Was sollten Sie bei Arthrose essen?

Eine unterstützende Ernährungsweise ist bei Arthrose vor allem kalorienreduziert und zielt gleichzeitig darauf ab den Anteil tierischer Produkte zu senken, stattdessen stehen Obst, Gemüse und pflanzliche Fette auf dem Speiseplan. Auch ohne akute Diagnose ist eine grundlegende Versorgung mit Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen für eine stabile Konstitution entscheidend, das gilt umso mehr bei Patienten mit Arthrose. Sie sollten auf ausreichend Vitamin C, E und Vitamin B6 achten. Letzteres ist etwa in Wildreis, Hülsenfrüchten oder Avocados enthalten, Vitamin C hingegen findet sich in Paprika, Kohl oder Zitrusfrüchten besonders häufig, während Nüsse, Fisch und Leinsamen als zuverlässiger Lieferant von Vitamin E in Frage kommen.

Mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren können außerdem dazu beitragen, den betroffenen Körper beim Abbau der Gelenkentzündungen zu unterstützen, während insgesamt eine negative Kalorienbilanz erzielt werden soll. Vor allem Leinöl, Hanföl und Walnussöl kommen als leicht zugängliche Omega-3-Quellen in Frage. Als weiterer Baustein einer gelenkunterstützenden Ernährung gilt ein stabiler Eintrag von Silizium über die Nahrungsaufnahme. Sie ist in Kieselsäure enthalten, die vielfach in Getreidearten wie Hafer, Hirse, Gerste oder Topinambur enthalten, kommt aber auch in Naturreis vor. Auch Kräuter- und Brennnesseltee können die Versorgung mit Kieselsäure / Silizium unterstützen.

Auch viele Sekundärstoffe auf pflanzlicher Grundlage stehen in dem Ruf, eine entzündungshemmende Wirkung zu entfalten, das gilt in erster Linie für die sogenannten Flavonoide, die in großer Menge in säurehaltigen Obstsorten enthalten sind, etwa Äp­feln, Bir­nen, Trau­ben, Kir­schen, Pflau­men oder Beer­en­obst. Auch Carotinoiden wird eine lindernde Wirkung nachgesagt, sie finden sich in nennenswerter Menge in Gemüse wie den namensgebenden Kar­ot­ten, To­ma­ten, Pap­ri­ka oder grün­em Ge­mü­se wie Spi­nat und Grünk­ohl. Gut für alle, die es geschmacklich intensiver mögen: Kräftige Gewürze wirken vielfach ebenfalls entzündungshemmend, etwa das in Currys enthaltene Kurkuma, aber auch Ingwer und Chili.

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