Patientenverfügung Muster: So kann Ihr Dokument aussehen
Patienten­verfügung Muster: Beispiel zur Ansicht
  • Unser Muster für die Patienten­verfügung soll Ihnen zeigen, wie ein solches Dokument aussehen kann und welche Themen abgedeckt werden müssen.
  • Das Beispiel eignet sich nur zur Ansicht und stellt keine Vorlage für Ihre Patienten­verfügung dar.
  • Um sicher für den Ernstfall vorzusorgen, sollten Sie sich Zeit nehmen und ein persönliches Dokument mit Ihren Wünschen und Vorstellungen erstellen – z. B. mit Afilio.
Beispielvorlage
Hinweis: Es handelt sich lediglich um eine Beispielvorlage zur Anschauung. Erstellen Sie im Anschluss kostenlos Ihre eigene Version des Dokuments bei Afilio!
Patientenverfügung Muster: So kann Ihr Dokument aussehen
Erstellen Sie Ihre persönliche Patienten­verfügung.
Vollständig und eindeutig: Afilio setzt auf geprüfte und mit Medizinern und Notaren entwickelte Dokumente. Erstellen Sie noch heute ihre persönliche Patienten­verfügung mit unserem Formular.

Patienten­verfügung Muster: So kann Ihr Dokument aussehen

Eine Patientenverfügung dient dazu, Ihre Behandlungswünsche für den Ernstfall festzuhalten. Viele Menschen sind unsicher, wie ein solches Dokument aussehen kann und suchen im Internet nach einer Hilfestellung. Leider finden sich dort viele Vorlagen und Formulare, die zum Erstellen einer rechtssicheren Patientenverfügung vollkommen ungeeignet sind. Das Versprechen der Anbieter – einfach herunterladen, ausdrucken, ausfüllen und fertig – klingt verlockend. Doch die vorgefertigten Formulare zum Ankreuzen oder Ausfüllen weisen oftmals gravierende Fehler auf:

  • Häufig sind die Dateien veraltet und berücksichtigen nicht die aktuelle Rechtsprechung. Das führt im schlimmsten Fall dazu, dass die Patientenverfügung ungültig ist!
  • Es gibt keine Garantie auf Vollständigkeit: Womöglich deckt das Formular nicht alle wichtigen Themenbereiche ab. Dann müssen Ihre Angehörigen im Ernstfall mutmaßen, was Sie gewollt hätten und was nicht.
  • Ergänzende Angaben – z. B. zu den persönlichen Wertvorstellungen – sind bei vorgefertigten Formularen meist nicht vorgesehen. Ausgerechnet diese können aber für Angehörige eine wichtige Hilfestellung sein, wenn die Behandlungswünsche in der Patientenverfügung nicht genau genug dargelegt sind.

Kurz: Wer einfach eine Vorlage ausfüllt oder ein Formular ankreuzt, läuft Gefahr, dass seine Patientenverfügung ungenau, unvollständig und damit nicht rechtssicher ist.

Aus diesem Grund finden Sie bei Afilio keine Vorlage zum Ausdrucken und Ausfüllen, sondern ein geprüftes, mit Ärzten entwickeltes Formular, das sich Ihren Wünschen anpasst: Aus Ihren Angaben generieren wir ein Dokument, das garantiert der aktuellen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes entspricht. Unser Muster zeigt, wie Ihre fertige Patientenverfügung von Afilio aussehen könnte.

Ansicht Patientenverfügung, Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht
Neben der Patienten­verfügung sollten Sie auch eine Vorsorge­vollmacht und eine Betreuungs­verfügung erstellen.

Patienten-verfügung Muster: Nur zur Ansicht

Wichtig: Unser Beispieldokument dient nur zur Ansicht! Es genügt nicht, den Inhalt einfach zu übernehmen. Wir zeigen Ihnen mit dem Muster lediglich, welche Entscheidungen Sie in einer Patientenverfügung festhalten können und wie Sie Ihre Vorstellungen präzise formulieren. Letzteres ist besonders wichtig, denn der Bundesgerichtshof hat in mehreren Urteilen festgelegt, dass eine Patientenverfügung nur dann bindend ist, wenn die Formulierungen medizinisch eindeutig sind. Aus diesem Grund finden Sie in unserem Beispiel keinerlei allgemeine Formulierungen wie „Ich wünsche keine lebenserhaltenden Maßnahmen“, sondern nur konkrete Entscheidungen für oder gegen bestimmte Maßnahmen, wie zum Beispiel die künstliche Ernährung oder Beatmung.

Sie haben sich mithilfe des Beispiels einen Überblick verschafft und möchten nun eine eigene Patientenverfügung erstellen? Das ist ein wichtiger Schritt für Ihre Vorsorge, den wir Ihnen dringend ans Herz legen. Allerdings gibt es dabei von den korrekten Formulierungen bis hin zur richtigen Aufbewahrung der Patientenverfügung einiges zu beachten. Unser Überblick zeigt, was alles zu bedenken ist – und wie Sie mit Afilio innerhalb von wenigen Minuten ein wirksames, rechtlich bindendes Dokument erstellen.

So wird Ihre Patientenverfügung rechtssicher

Befassen Sie sich eingehend mit den Behandlungsentscheidungen: Lassen Sie sich über mögliche pflegerische und medizinische Maßnahmen umfassend aufklären, z. B. von Ihrem Hausarzt, und nehmen Sie sich Zeit, abzuwägen, was Sie im Ernstfall möchten und was nicht. Zusätzlich können Sie sich in unserem Ratgeber informieren, z. B. zu diesen Themen:

Informieren Sie sich vor dem Beratungsgespräch beim Arzt über die Kosten, denn nicht jede Krankenkasse trägt diese. Mehr erfahren Sie in unserem Ratgeber Patientenverfügung: Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Halten Sie die Form ein: Eine Patientenverfügung muss immer schriftlich vorliegen und von Ihnen unterschrieben sein. Nur dann ist die Verfügung gültig.

Formulieren Sie präzise: Vermeiden Sie verallgemeinernde Sätze und gehen Sie klar auf die einzelnen Behandlungsmöglichkeiten und Krankheiten ein. Je deutlicher Sie schildern, welche Behandlungen Sie in welcher Situation wünschen oder ablehnen, desto einfacher ist es für Ärzte und Angehörige, Ihren Willen nachzuvollziehen. Eine noch bessere Absicherung haben Sie, wenn Sie der Patientenverfügung ein Dokument mit Ihren Wertvorstellungen beifügen. Falls Sie in eine Situation geraten, die Ihre Verfügung nicht abdeckt, können Bevollmächtigte und Betreuer daraus Ihren mutmaßlichen Patientenwillen ableiten.

Beachten Sie rechtliche Vorgaben: Ihre Patientenverfügung soll im Notfall keine Zweifel aufwerfen? Dann sollten Sie schon beim Erstellen darauf achten, dass die Verfügung allen rechtlichen Vorgaben entspricht. Dabei ist vor allem wichtig, dass Sie die früheren und aktuellen Rechtsprechungen des BGH berücksichtigen.

Patientenverfügung sicher und auffindbar hinterlegen: Eine rechtssicher erstellte Patientenverfügung reicht nicht aus. Das Dokument muss auch so hinterlegt werden, dass Angehörige und Ärzte es auffinden können. Nur dann kann Ihre Verfügung auch dazu dienen, dass Ihre Wünsche umgesetzt werden. In unserem Ratgeber finden Sie weitere Informationen dazu, wo Sie Ihre Patientenverfügung hinterlegen können.

Aktualisieren Sie Ihr Dokument regelmäßig: Der medizinische Fortschritt ermöglicht immer bessere Methoden zur Behandlung von Krankheiten und Verletzungen. Wer seine Patientenverfügung einmalig erstellt und anschließend viele Jahre im Schrank liegen lässt, hat im Notfall mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Dokument, in dem viele veraltete Maßnahmen vermerkt sind.

Doch nicht nur aus diesem Grund sollten Sie Ihre Patientenverfügung regelmäßig erneuern. Der Gesetzgeber gibt vor, dass die Angaben in der Patientenverfügung der aktuellen Lebenssituation des Verfassers entsprechen müssen. Durch äußere Umstände können sich Ihre Vorstellungen und Wünsche ändern. Wenn Sie kerngesund sind, treffen Sie sicher eine andere Auswahl, als wenn Sie mit einer Erkrankung leben. Genauso können Ihre Ansichten auch nach einer Heirat oder dem Tod eines geliebten Menschen andere sein.

Mindestens alle zwei Jahre sollten Sie das Dokument lesen und – wenn nötig – die Patientenverfügung ändern. Nehmen Sie keine Änderung vor, reicht es, die Patientenverfügung neu zu datieren und erneut zu unterzeichnen.

Patientenverfügung zum Ankreuzen? Hände weg!

Eine Patientenverfügung soll Ärzten, Angehörigen und weiteren Beteiligten im Ernstfall so eindeutig wie nur möglich mitteilen, welche medizinische und pflegerische Behandlung der Betroffene in der akuten Situation gewünscht hätte – ganz so, als könne er sich in diesem Moment selbst äußern. Doch oftmals sind die Angaben, die Formulare für Patientenverfügungen zulassen, viel zu allgemein gehalten: Sie gehen weder auf bestimmte Krankheitsbilder noch auf konkrete Behandlungsmaßnahmen ein.

Beides ist aber unbedingt erforderlich, um den Patientenwillen aus dem Dokument herauszulesen. Das berichten Ärzte, die das Problem aus der Praxis kennen – und Urteile des Bundesgerichtshofes (BGH) zur Patientenverfügung bestätigen es: „Die schriftliche Äußerung, ‚keine lebenserhaltenden Maßnahmen‘ zu wünschen, enthält für sich genommen nicht die für eine bindende Patientenverfügung notwendige konkrete Behandlungsentscheidung des Betroffenen“ – so der Beschluss des BGH vom 6. Juli 2016 (XII ZB 61/16).

Arzt im Krankenhaus spricht mit dem Angehörigen eines Patienten
Ein Formular zum Ankreuzen lässt meist viele Fragen offen, wenn die Patienten­verfügung einmal gebraucht wird – für Ärzte und Angehörige eine schwierige Situation.

Im schlimmsten Fall ist eine derart allgemein gehaltene Patientenverfügung also schlicht wirkungslos. Dann müssen die Bevollmächtigten des Betroffenen zusammen mit seinen Ärzten entscheiden, was mit ihm geschehen soll – z. B. ob und wie er künstlich beatmet oder ernährt werden soll und welche Medikamente er erhalten soll. Zudem müssen Sie auch entscheiden, ob Organe nach dem Hirntod entnommen werden dürfen, wenn der Betroffene die Organspende in der Patientenverfügung nicht ausreichend geregelt wurde. Falls es keine Vorsorgevollmacht gibt oder diese ebenfalls fehlerhaft erstellt wurde, muss sogar ein Betreuer vom Gericht bestellt werden. Für die meisten Menschen dürfte es eine äußerst unangenehme Vorstellung sein, dass im Ernstfall möglicherweise ein Fremder für sie über existenzielle Fragen entscheidet.

Die allgemeinen Formulierungen sind aber nicht das einzige Problem: Ankreuzformulare erwecken schnell den Eindruck, dass der Betroffene die Patientenverfügung hastig und ohne wichtiges Hintergrundwissen erstellt hat – und tatsächlich laden die Vorlagen, die sich innerhalb von wenigen Minuten herunterladen, ausdrucken und ausfüllen lassen, dazu ein, auf Entscheidungen über das eigene Leben und Sterben kaum mehr Zeit zu verwenden als auf einen Schnäppchenkauf im Internet.

Patientenverfügungen zum Ankreuzen stellen also nicht nur die behandelnden Ärzte im Krankenhaus sowie die Angehörigen des Betroffenen vor schwierige Entscheidungen: Sie verhindern in vielen Fällen auch, dass der Verfasser sich eingehend damit beschäftigt, was für ihn persönlich ein lebenswertes Leben bedeutet. Im Klartext bedeutet das: Nutzen Sie für Ihre Patientenverfügung ein Formular zum Ankreuzen, setzen Sie Ihr Recht auf Selbstbestimmung aufs Spiel.

Übrigens: Auch bei der Christlichen Patientenverfügung handelt es sich um ein Ankreuzformular. Wer seinen Glauben in der Patientenverfügung verankern möchte, sollte besser ein persönliches Dokument erstellen und im Anhang oder im Freitextfeld die wichtigen Informationen zu seinem Glauben festhalten. Sie brauchen einen Überblick, um Ihre Verfügung zu erstellen? Dann nutzen Sie unsere praktische Checkliste für die Patientenverfügung.

Blonde Frau im mittleren Alter sitzt am Laptop
Nicht alle Formulare für Patienten­verfügungen sind problematisch: Wichtig ist vor allem, dass Sie so detaillierte Angaben machen können, wie es die Rechtsprechung verlangt.

Rechtssicheres Formular statt Patientenverfügung zum Ankreuzen

Sie brauchen beim Erstellen Ihrer Patientenverfügung nicht auf die Übersichtlichkeit und die Zeitersparnis zu verzichten, die ein Formular verspricht – solange Sie es mit Bedacht auswählen. Folgende Kriterien sollte ein Formular für die Patientenverfügung erfüllen, damit Sie im Ernstfall richtig abgesichert sind.

Rechtssicher

Das Formular muss die aktuelle Rechtsprechung berücksichtigen. Dabei geht es vor allem um die Urteile des BGH: Nur mit präzisen Formulierungen entfaltet Ihre Patientenverfügung Bindungswirkung. Das Formular muss es Ihnen deshalb ermöglichen, sowohl Krankheitsbilder als auch Behandlungsmaßnahmen konkret zu beschreiben bzw. Ihnen entsprechende Auswahlmöglichkeiten geben. So reicht z. B. die Angabe „Ich wünsche keine lebenserhaltenden Maßnahmen“ im Ernstfall nicht aus: Ihre Patientenverfügung muss klar benennen, bei welchen Diagnosen Sie unter keinen Umständen weiterleben möchten.

Tipp: Lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt zur Patientenverfügung beraten. Er kann Sie nicht nur über mögliche Behandlungsmaßnahmen bei bestimmten Krankheitsbildern aufklären, sondern weiß auch, wie Sie Ihre Entscheidungen medizinisch eindeutig zu Papier bringen.

Patienten­verfügung mit Afilio erstellen – so geht’s!
  • Sie erstellen Ihre Patientenverfügung mit Afilio bequem online. Dafür müssen Sie nichts weiter tun, als sich durch einen einfachen Fragenkatalog zu klicken und jeweils eine der Antwortmöglichkeiten auszuwählen oder ein Textfeld auszufüllen. Aus den Textbausteinen und Ihren eigenen Ergänzungen entsteht Klick für Klick Ihre Patientenverfügung, die Sie zum Schluss nur noch ausdrucken und unterschreiben müssen – beim ersten Dokument kostenlos oder für einen freiwilligen Beitrag Ihrer Wahl.
  • Unser mit Medizinern entwickeltes Formular deckt alle wichtigen Bereiche ab, die Sie in der Patientenverfügung regeln sollten und enthält geprüfte Formulierungen, die der aktuellen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes entsprechen.
  • Wenn Sie möchten, können Sie Ihre Patientenverfügung außerdem digital hinterlegen und für den Notfallabruf freigeben: Ärzte und Angehörige können dann im Notfall mit einem Code auf Ihr Dokument zugreifen.
  • Änderungen des Dokuments sind jederzeit möglich. Wir erinnern Sie regelmäßig daran, Ihre Verfügung zu prüfen und ggf. anzupassen. Ändert sich etwas an der Rechtslage, sorgen wir dafür, dass Ihr Dokument den neuen Bestimmungen entspricht.
Patienten­verfügung einfach und sicher

Im Schnitt brauchen Afilio-Nutzer nur elf Minuten, um Ihre Patientenverfügung zu erstellen – wenig Aufwand mit großer Wirkung! Jetzt Patientenverfügung erstellen

Diese Vorsorgedokumente sind zusätzlich wichtig

Die Patientenverfügung kann ihre ganze Wirkung nur entfalten, wenn Sie sie mit einer Vorsorgevollmacht und/oder einer Betreuungsverfügung ergänzen. Während die Vorsorgevollmacht dazu dient, eine Vertrauensperson als Bevollmächtigten einzusetzen, können Sie in der Betreuungsverfügung Präferenzen für eine gerichtliche Betreuungsperson nennen.

Vorsorgevollmacht

Eine Vorsorgevollmacht setzt einen Bevollmächtigten ein. Er ist in allen vom Verfasser gewährten Handlungsbereichen mit dem Eintreten einer kritischen Situation sofort handlungsfähig. Er entscheidet eigenverantwortlich und in allen alltagsrelevanten wie behandlungskritischen Fragen und dient als Mittler zwischen Betroffenem und seiner Umgebung, also Ärzten, aber ggf. auch Geschäftspartnern, öffentlichen Stellen und Versicherungen.

Betreuungsverfügung

Eine Betreuungsverfügung hält fest, wen der Verfasser als gerichtlichen Betreuer wünscht, wenn er keinen Bevollmächtigten einsetzt. Der gerichtliche Betreuer wird vom zuständigen Betreuungsgericht eingesetzt, wenn der Betroffene nicht mehr in der Lage ist, eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen und keine Vorsorgevollmacht vorliegt. Er wahrt die Interessen des Betroffenen vom Zeitpunkt seiner Berufung und wird dabei vom zuständigen Betreuungsgericht kontrolliert. Die Betreuungsverfügung ist eine schriftliche Willensbekundung, die die eigenen Behandlungswünsche und Präferenzen für die Auswahl eines gerichtlichen Betreuers festhält. Sie hat aber keine bindende Wirkung, denn der gerichtliche Betreuer wird vom Gericht ausgewählt. Sie muss jedoch vom zuständigen Betreuungsgericht bei der Auswahl eines Betreuers berücksichtigt werden.

Gut zu wissen: Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass die eigene Familie oder der Ehepartner auch ohne eine Vorsorgevollmacht im Notfall Entscheidungen für den anderen treffen darf. In unserem Beitrag Patientenverfügung Ehepartner: Vorsorge für Verheiratete erklären wir Ihnen, warum sich auch Ehepaare mit den wichtigsten Vorsorgedokumenten absichern sollten.

Häufig gestellte Fragen

Wo bekomme ich eine gute Patientenverfügung?

Eine gute Patientenverfügung bekommen Sie zum Beispiel bei Afilio: Erstellen Sie Ihre persönliche, rechtssichere Patientenverfügung sowie auf Wunsch weitere Dokumente wie eine Vorsorgevollmacht, eine Betreuungsverfügung oder ein Testament.

Häufig gestellte Fragen

Kann man eine Patientenverfügung selbst erstellen?

Jeder volljährige, einwilligungsfähige Bürger kann eine Patientenverfügung selbst erstellen. Vorgeschrieben ist die Schriftform, zudem muss das Dokument eigenhändig unterschrieben sein. Ob Sie die Patientenverfügung handschriftlich verfassen oder sie am Computer erstellen, bleibt Ihnen überlassen.

Was kostet eine Patientenverfügung?

Grundsätzlich kann eine Patientenverfügung kostenlos erstellt werden. Sie können das Dokument handschriftlich aufsetzen – mit Ihrer Unterschrift ist es sofort gültig. Möchten Sie sich Ihre Verfügung von einem Notar beurkunden lassen, kostet das in der Regel 60 Euro – nötig ist es allerdings nicht. Auch der Besuch beim Anwalt schlägt mit etwa 190 Euro zzgl. Mehrwertsteuer zu Buche. Auch diese Kosten können Sie sich sparen, denn der Anwalt ist nicht der beste Ansprechpartner. In unserem Ratgeber Patientenverfügung: Mit welchen Kosten muss ich rechnen? erklären wir Ihnen, welche Kosten noch anfallen und bei wem Sie die bessere Beratung bekommen.

Wo sollte ich eine Patientenverfügung aufbewahren?

Im besten Fall bewahren Sie Ihre Patientenverfügung nicht nur in einem Ordner oder bei Ihrer Vertrauensperson, sondern auch digital auf. Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten, das Dokument sicher und jederzeit abrufbar für sich, Angehörige und Ärzte zu hinterlegen. Mehr dazu, wie Sie Ihre Patientenverfügung hinterlegen, erfahren Sie in unserem Ratgeber.

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