Vorsicht Abzocke! Wenn es nicht Amazon ist

Afilio
Vom 12.08.2026

Wenn ein Betrüger vorgibt, eine vertrauenswürdige Organisation zu sein, handelt es sich um Identitätsbetrug. Es wird versucht, auf diesem Weg an Ihr Geld oder persönliche Informationen zu kommen – ob per Telefon, E-Mail, SMS oder sogar Nachrichten über die sozialen Medien. Identitätsbetrug ist oft schwer zu erkennen. Das sind die Maschen der Amazon-Betrüger:

Gefälschte Bestellung oder Lieferung

Sie erhalten eine Benachrichti­gung über eine Bestellung oder Lieferung, die Sie nicht erwarten, und sollen diese bezahlen. Oder Sie erhalten eine Nachricht, dass es ein Problem mit Ihrer Sendung gibt und Sie eine Gebühr zahlen müssen, um dieses zu beheben.

Die Betrüger versuchen, über einen Link in der E-Mail an persönliche Informationen wie Passwort oder Zahlungsdaten zu kommen, oder diese per Telefon abzufragen.

Verdächtiger Kauf

Die Kriminellen rufen an, um den Kauf eines sehr teuren Artikels – meist mehreren Tausend Euro – zu bestätigen, der Ihr Konto belasten würde. In dieser Diskussion wird nach Ihren Anmeldedaten gefragt, um angeblich schnell zu klären, dass Sie nichts bestellt haben.

Verlängerung der Mitglied­schaft

Betrüger geben sich zunehmend als Amazon-Kundendienst aus und versuchen, gefälschte Updates für Amazon-Prime-Mitglied­schaften zu verkaufen. Sie täuschen vor, eine Verlängerung der Mitglied­schaft durchzuführen, um dabei Geld zu ergaunern – ein Trick, der immer häufiger vorkommt.

Betrug mit technischem Support

Es wird Ihnen mitgeteilt, dass es ein Problem mit Ihrem Konto gäbe. Per Fernzugriff könnte der falsche Support auf Ihren Computer zugreifen, um das Problem zu beheben. So können dann Passwörter ausgespäht werden.

Falsche Stellenangebote

Betrüger geben sich als Amazon-Arbeitsvermittler aus und bieten Jobs an, die von zuhause zu erledigen sind. Dafür müssten Sie ein Konto einrichten, Abonnements bzw. Geschenkgutscheine kaufen oder eine Startgebühr zahlen.

Amazon-Betrüger entlarven

An folgenden Warnhinweisen können Sie einen Betrugsversuch erkennen:

  • Dringlichkeit: Betrüger wollen das Gefühl erzeugen, dass es dringlich ist, damit Sie schnell und unüberlegt handeln.
  • Persönliche Daten: Betrüger fragen meist per Telefon nach persönlichen Informationen wie Adressen, Kontodaten, Finanzinfos oder Logins.
  • Drittanbieter: Betrüger fordern auf, Geld außerhalb der Amazon-Webseite oder über einen anderen Anbieter zu senden.
  • Gutschein-Zahlung: Betrüger bieten den Kauf von Gutscheinen als alleiniges Zahlungsmittel an. Sie fragen dann nach Gutscheinnummer, Einlösungscode oder PIN.

Was tun, wenn ich auf einen Betrug hereingefallen bin?

Das Wichtigste ist, Ruhe zu bewahren. Vermuten Sie, dass jemand Ihre Kontodaten ausgespäht hat, wenden Sie sich an Ihr Kreditinstitut. Schildern Sie, was passiert ist, was von Ihnen verlangt wurde und welche Informationen Sie herausgegeben haben. Sinnvoll ist auch, eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten, da es sich ganz klar um eine Straftat handelt.

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