Zusatz­versicherung - Wer braucht welche Versicherung?

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von Johannes Kuhnert
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27.05.2020 (aktualisiert: 02.02.2021)
Zusatzversicherung - Wer braucht welche Versicherung?Zusatzversicherung - Wer braucht welche Versicherung?
Das Wichtigste in Kürze:
  • Zusatz­versicherungen dienen dazu, zusätzliche Leistungen verfügbar zu machen oder die Kosten von Ausnahmesituationen aufzufangen. Doch nicht alle Versicherungen sind für jeden sinnvoll.
  • Vor allem Selbständige profitieren von zusätzlichen Möglichkeiten beim Kranken­tagegeld - sinnvoll für alle: Eine Auslandskranken­versicherung.
  • Obwohl weitverbreitet, ist eine Zusatzabsicherung für Brillengläser nicht immer sinnvoll. In vielen Tarifen kann es sinnvoller sein, die Kosten für alle paar Jahre fällige Brillengläser selbst anzusparen - gleiches gilt auch für andere versicherbare Leistungen.

Zusatz­versicherungen: Schutz für alle Fälle?

Zusatz­versicherungen gibt es viele – für viele Versicherer stellen sie ein einträgliches Geschäft dar. Doch nicht alle Versicherungsmodelle sind für jeden Versicherten sinnvoll. Denn nicht alles, was machbar ist, ist auch wirklich notwendig. Wir werfen an dieser Stelle einen Blick auf die wichtigsten Zusatz­versicherungen und erklären was notwendig ist – und was eher nicht.

Warum überhaupt eine Zusatz­versicherung abschließen?

Zusatz­versicherungen sind eine Möglichkeit, die Leistungen der gesetzlichen Kranken­kasse zu erweitern. Stand dabei in früheren Jahren häufig der Wunsch im Vordergrund, ein Leistungspaket zu schnüren, das der umfassenden Kranken­versorgung von privat Versicherten entsprach, geht es heute vielen Versicherten eher um punktgenaue Absicherung, um im Ernstfall die bestmögliche Versorgung zu erhalten. Denn die gesetzliche Kranken­versicherung stellt sicher, dass Patienten richtig versorgt werden, doch das betrifft nur die eigentliche Behandlung. Zusätzliche Erleichterungen sind im SGB V nicht vorgesehen, und auch eine Behandlung im Ausland kann teuer werden. Eine Zusatz­versicherung greift also immer dann, wenn es darum geht, die Kosten einer umfassenden oder notwendigen, aber nicht gesetzlich versicherten Maßnahme aufzufangen, z.B. für

  • Unterbringung in einem Einzelbettzimmer
  • Chefarzt­behandlung
  • Zahnersatz oder Brillengläser
  • Transportkosten bei Krankheit im Ausland

Darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten zur Einzelfallabsicherung. Genauso bieten Versicherer auch Policen an, die mit Rundum-Sorglos-Versprechen werben. Doch in der Praxis sind die meisten Angebote dann doch schwerpunktorientiert. Eine umfassende Alles-in-einem-Paket-Versorgung gibt es nicht, sie wäre auch in keinem reellen Kosten-Nutzen-Verhältnis realisierbar. Darum ist es wichtiger selbst zu entscheiden, welche Zusatz­versicherungen in der eigenen Lebenslage sinnvoll sind und welche eher vernachlässigt werden können. Wir stellen an dieser Stelle einige der am häufigsten abgeschlossenen Zusatz­versicherungen vor und unterstützen unsere Leser mit einer kleinen Entscheidungshilfe bei der Wahl ihrer passenden Zusatz­versicherungen.

Wie funktioniert eine Zusatz­versicherung?

Eine Zusatz­versicherung ist eine Ergänzung zum gesetzlichen Basisschutz der Solidargemeinschaft. Zu diesen Basis­versicherungen gehören etwa die gesetzliche Kranken­versicherung, die gesetzliche Pflege­versicherung und die Arbeitslosen­versicherung. Sie stellen sicher, dass Betroffene in einer akuten Bedarfssituation nicht in ihrem Leben oder ihrer Existenz gefährdet sind. Allerdings übernehmen sie nur die Grundlagenabsicherung. Während Leistungen der gesetzlichen Kranken­versicherung in den vergangenen Jahrzehnten sukzessive abgebaut oder auf die Schultern der Versicherten abgewälzt worden sind, war die gesetzliche Pflege­versicherung seit jeher als Teilkaskoabsicherung konzipiert. Wer jedoch mehr Leistungen wünscht, im Bedarfsfall keine eigenen oder nur geringe Mittel zur umfänglichen medizinischen, pflegerischen oder finanziellen Absicherung aufbringen möchte, kann mit einer privaten Zusatz­versicherung rechtzeitige Vorsorge treffen, um in einer akuten Situation zusätzlichen Schutz in Anspruch nehmen zu können.

Dabei gilt: Zusatz­versicherungen sind immer private Versicherungen. Es handelt sich also um ein privatwirtschaftliches Geschäft zwischen Versichertem und Versicherung. Darum gelten hier auch andere Voraussetzungen als z.B. bei der gesetzlichen Kranken­versicherung.

  • Der Umfang einer Versicherung ist letztlich ein Vertragsbestandteil. Die enthaltenen Leistungen unterliegen also keiner gesetzlichen Regelung, sondern den Konditionen bei Vertragsabschluss
  • Der Versicherungsbeitrag ist nicht einkommensabhängig, sondern alters- und gesundheitsabhängig. Je jünger und gesünder der Vertragsnehmer bei Vertragsabschluss, desto geringer seine Beiträge
  • Ist der Versicherte älter oder liegen Vorerkrankungen vor, dann kann die Versicherung
    • Höhere Beiträge verlangen
    • Risikozuschläge geltend machen oder
    • den Versicherungsantrag ablehnen – es gibt kein Anrecht auf Zusatz­versicherungen!
  • Familienangehörige sind keinesfalls automatisch mitversichert. Für sie müssen eigene Zusatz­versicherungen abgeschlossen werden.
  • Der Abschluss einer privaten Zusatz­versicherung ist fast immer an die Beantwortung von Gesundheits­fragen gebunden, die je nach Art der Versicherung mehr oder weniger umfassend ausfallen. Dabei ist es entscheidend, unbedingt wahrheitsgemäße Angaben zu machen. Stellt sich im Versicherungsfall heraus, dass bei Vertragsabschluss Vorerkrankungen vorlagen und dem Versicherten bekannt waren, die er im Fragebogen nicht genannt hat, kann es im schlimmsten Fall dazu kommen, dass die Versicherung die Leistung verweigert und den Vertrag einseitig aufkündigt!
  • Laufende Behandlungen sind in der Regel vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Eine Woche vor Beginn einer Zahnimplantat­behandlung eine Zusatz­versicherung abzuschließen ist zwar möglich. Die Kosten des Implantats übernehmen wird die Versicherung jedoch nicht. Außerdem setzen die meisten Versicherer vor allem bei Zahnersatzleistungen für die ersten Jahre Höchstdeckungsgrenzen fest. Sie zahlen also nur bis zu einem bestimmten, vertraglich fixierten Festbetrag.
  • Auch ohne akute Behandlungs- oder Erkrankungssituation muss der Versicherte üblicherweise eine Wartezeit von drei Monaten in Kauf nehmen. Für Zahnersatzleistungen oder Sonderleistungen bei Geburten (z.B. Familienzimmer) werden sogar acht Monate Wartezeit veranschlagt.
Zusatzversicherung für die Brille: Frau beim Augenarztbesuch
Immer noch eine der häufigeren Zusatz­versicherungen: Kostenübernahme für Brillen und Gläser

Welche Arten von Zusatz­versicherungen gibt es?

Die Anzahl der unterschiedlichen Möglichkeiten zur Risikoabsicherung ist groß. Darum stellen wir an dieser Stelle einige der wichtigsten zusätzlichen Absicherungsarten dar und geben eine kurze Einschätzung für wen sie sich lohnen.

Zusatztarife bei der eigenen Kranken­versicherung

Mit entsprechenden Zusatztarifen lässt sich auch die eigenen Kranken­versicherung erweitern. Allerdings gilt es hier zu vergleichen: Handelt es sich um einen hauseigenen Zusatztarif oder eine Versicherung eines Partnerunternehmens? Und ist das Angebot günstiger als ein vergleichbarer Tarif einer externen Zusatz­versicherung?

  • Brille

    Über 44 Millionen Menschen trugen im Jahr 2019 dauerhaft oder gelegentlich eine Brille! Umso naheliegender scheint für viele ein entsprechender Versicherungsschutz, der Kosten für Brillengläser oder Kontaktlinsen übernimmt. Allerdings ist hier Vorsicht geboten: Die allermeisten Versicherungen sind auf einen Höchstbetrag begrenzt, der nur wenige hundert Euro umfasst – und das oftmals nur alle zwei oder drei Jahre. Das Geld für Brillengläser lässt sich häufig kostengünstiger selbst ansparen.

  • Heilpraktiker

    Eine Zusatz­versicherung zur Heilpraktiker­behandlung leistet ergänzende Zahlung für entsprechende Behandlung, die sich in der Regel starr an der Heilpraktikergebührenordnung orientieren. Allerdings in der Regel auf einen fixen Prozentsatz des eigenen Versicherungsbetrages bzw. einen Höchstbetrag begrenzt. Wer naturheilkundliche Leistungen extra versichern möchte, sollte das nur dann tun, wenn er sich regelmäßig in alternative Behandlung begeben möchte. Hier lohnt sich in der Regel die Kombination mit einem anderen Zusatz­versicherungsprodukt, z.B. für Brille oder Zahnersatz.

    Medizinische Früherkennung

    Wer Möglichkeiten zur Krebs­vorsorge kostengünstig, bzw. kostenfrei nutzen möchte, kann das mit einer entsprechenden Zusatz­versicherung tun. Das kann sinnvoll sein, wenn etwa eine familiäre Disposition für bestimmte Krebsarten besteht. Die Kranken­kasse selbst hingegen übernimmt die Kosten dieser Vorsorge­untersuchungen nur bei konkretem Verdacht auf ein Krankheitsbild – und das auch nur in festen Zeitabständen.

  • Kostenerstattung

    Die Möglichkeit zur Kostenerstattung bei privater hausärztlicher Behandlung übernimmt den sonst bestehenden Eigenanteil des Versicherten. Allerdings geht mit einer entsprechenden Absicherung medizinisch keine bessere Behandlung einher. Es handelt sich zumeist eher um ein „Wartezimmer-Upgrade“ – denn für Ärzte ist die zusätzliche Erstattung privatärztlicher Leistungen attraktiver als eine reine Kostenübernahme von Kassenleistungen.

Zahnzusatzversicherung: Frau mit offenem Mund beim Zahnarzt
Füllungen, Implantate, Vorsorge: Mit einer Zahnzusatz­versicherung können Versicherte einen guten Teil der Kosten sparen.

Für Zahnarzt­behandlungen

  • Zahnzusatz­versicherung

    2018 hatten über 55 Millionen Bundesbürger eine eigene Zahnzusatz­versicherung. Dabei stehen Interessierten eine ganze Reihe von Tarifoptionen zur Verfügung, die von Zuschüssen für besonders haltbare Füllungen bis hin zur anteiligen oder beinahe kompletten Kostenübernahme von Implantaten reichen. Reguläre zahnärztliche Kassenleistungen können mit einer Zahnzusatz­versicherung praktisch von jeder Zuzahlung befreit werden, i.d.R. reicht der Kostenübernahmefaktor von 70 bis 100 Prozent, je nach Tarif. Allerdings gibt es auch hier Höchstgrenzen – eine komplette Gebisssanierung auf Kosten der Versicherung ist üblicherweise nicht möglich.

Zusatz­versicherungen für Kranken­hausaufenthalte

  • Zusatz­versicherung für stationäre Kranken­hausaufenthalte

    Auch bei dieser Art der Zusatz­versicherung handelt es sich um einen „Klassiker“ der Zusatz­versicherungsbranche. Während Patienten mit gesetzlicher Kranken­versicherung eine medizinisch einwandfreie Behandlung erwarten können, erweitert eine Kranken­hauszusatz­versicherung das Leistungsspektrum um „weiche“ Faktoren wie eine Chefarzt­behandlung oder -je nach Wunsch- die Unterbringung in einem Zwei- oder Einbettzimmer.

Eine alte Frau wird in einem Krankenbett gepflegt
Schützt vor hohen Pflege­kosten: Die Pflege­zusatz­versicherung. Sie gibt es in unterschiedlichen Formen.

Schutz bei Pflege­bedürftigkeit

  • Pflege­zusatz­versicherung

    Die Möglichkeit, das Risiko Pflege­bedürftigkeit mit einer Pflege­zusatz­versicherung abzusichern wird von immer mehr Menschen wahrgenommen. Und das zu Recht, denn während unsere Gesellschaft insgesamt immer älter wird und immer mehr Menschen pflegebedürftig werden, steigt der Eigenanteil für die Pflege immer weiter. Nicht selten müssen Betroffene 1000€ und mehr im Monat für Pflege­leistungen aufbringen. Eine Pflege­zusatz­versicherung kann je nach persönlicher Situation und eigenen Mitteln auf unterschiedliche Art abgeschlossen werden. Entweder zahlt die Versicherung bei nachgewiesener Pflege­bedürftigkeit (mit Pflege­grad) einen festen Geldbetrag aus oder sie leistet Zuschüsse zu den entstehenden Pflege­kosten für einen ambulanten Pflege­dienst, bzw. ein Pflege­heim.

Ein Überweisungsbeleg wird über einen Tisch gereicht
Fängt den Lohnausfall bei anhaltender Krankheit auf: Die Kranken­tagegeld­versicherung. Für Selbständige ohnehin ein Muss.

Lohnausgleich bei fortdauernder Krankheit

  • Die Kranken­tagegeld­versicherung ist eine sinnvolle zusätzliche Absicherung, die einen längeren Verdienstausfall durch Unfall oder Erkrankung verhindert. Dazu wird vorab ein Kranken­tagegeld vereinbart, das nach Ende des gesetzlichen Kranken­gelds ausgezahlt wird und sicherstellt, dass für den weiteren Genesungsverlauf (oder bis die Berufs­unfähigkeits­rente aus einer privaten BU-Versicherung bewilligt wird) keine harten Einschnitte zu befürchten sind. Vor allem Selbständige, die keinen Anspruch auf gesetzliches Kranken­geld haben, sollten niemals auf eine Kranken­hauszusatz­versicherung verzichten – anderenfalls drohen ihnen Einnahmeeinbußen von bis zu 100 Prozent ab dem ersten Krankheitstag. Aber auch Selbständige, die freiwillig gesetzlich versichert sind, profitieren vom Kranken­tagegeld, wenn ihr Einkommen über der Beitrags­bemessungs­grenze liegt.

Im Urlaub

  • Auslandskranken­versicherung

    Sie ist eine der mittlerweile bekanntesten Zusatz­versicherungen in Deutschland: Die Auslandskranken­versicherung. Sie übernimmt die Kosten einer medizinischen Behandlung im Ausland und für den Rücktransport ins eigene Land. Die Auslandskranken­versicherung ist nicht einfach nur praktisch, sondern für Auslandsreisende tatsächlich ein Muss. Denn ohne sie können im Ernstfall hohe Kosten auf Betroffene zukommen.

Worauf sollte ich achten?

Um die richtige Zusatz­versicherung zu finden, sollten Versicherte zunächst ihren tatsächlichen Bedarf prüfen. Denn keine Zusatz­versicherung ist wirklich zwingend. Wer jedoch z.B. selbständig ist oder häufig ins Ausland fährt, sollte mit einer Zusatz­versicherung wenigstens seine Basisabsicherung garantieren.

Angesichts des hohen Versicherungsbedarfs tummeln sich auf dem Markt für Zusatz­versicherungen praktisch alle Großen und Kleinen der Branche: Vergleichen heißt die Devise. Vor allem bei den „Volks­versicherungen“ für Brille und Zahnersatz ist das Spektrum groß. Entscheidend ist hier die Höhe der monatlichen Beiträge und der garantierte Leistungsumfang. In komplexeren Fällen kann es sich lohnen, eine unabhängige Honorarberatung in Anspruch zu nehmen.

Wer bereits eine Zusatz­versicherung hat, aber mit Kosten und Nutzen nicht einverstanden ist, muss nicht unbedingt kündigen – oftmals lohnt es sich, ein neues Angebot der eigenen Versicherung einzuholen. Denn auf diesem Wege lässt sich vielleicht ein ungenutzter Teil des bisherigen Leistungsumfangs streichen, während der Rest der Versicherung bestehen bleibt. Vor allem bei Kranken­zusatz­versicherungen mit Gesundheits­fragen kann das sinnvoll sein, denn bei einem neuen Anbieter müsste der aktuelle Gesundheits­zustand erneut geprüft werden.

Achtung, Kündigung: Versicherungen selbst haben üblicherweise ein Sonderkündigungsrecht, das auch ohne Angabe von Gründen wahrgenommen werden kann – und das in den ersten drei Jahren. Die allermeisten Anbieter werben von sich aus damit, auf dieses Sonderkündigungsrecht zu verzichten – das sollte dann jedoch auch aus den Vertragskonditionen hervorgehen.

Welche Zusatz­versicherung ist sinnvoll?

Zusatz­versicherungen können mehrere Funktionen erfüllen: Sie können als Extra-Absicherung für einen Sonderfall dienen oder gesetzlich Versicherten einen größeren Leistungsumfang zugänglich machen, ohne für die Kosten selbst aufkommen zu müssen. Allerdings sollte jeder Interessierte abwägen wie groß der eigene Bedarf an zusätzlicher Absicherung ist, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass der zusätzliche Schutz tatsächlich benötigt wird und in welchem Verhältnis Kosten und Nutzen einer Zusatz­versicherung stehen.

Wer eine Ergänzungs­versicherung von Heilpraktikerleistungen zwar angenehm findet, sie in der Praxis jedoch kaum braucht, sollte keine Versicherung abschließen, die diese Leistungen abdeckt. Das gilt auch für umfassende Pakete, die Versicherungen schnüren, um Teilleistungen besser verkaufen zu können. Beliebt sind Zusatz­versicherungen, die Zuzahlungen für Zahnarztleistungen, Brillengläser und Heilpraktikerleistungen miteinander kombinieren, obwohl der Kunde allein seine Kurzsichtigkeit zusätzlich absichern wollte. Auch wenn die zusätzlichen Leistungen relativ betrachtet günstig zusammengefasst werden; bezahlen muss der Versicherte sie immer – auch dann, wenn er sie nicht benötigt oder nicht nutzt.

Grundsätzlich empfehlenswert hingegen ist vor allem eine Zusatz­versicherung, jedenfalls für Menschen, die gern Reisen: Die Auslandskranken­versicherung. Sie stellt sicher, dass der Versicherte auch im Ausland bei einem medizinischen Notfall umfassend versorgt wird – ohne auf den Kosten für Auslands­behandlung und Rücktransport sitzen zu bleiben. Viele gute Auslandskranken­versicherungen sind darüber hinaus auch noch ausgesprochen günstig.

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